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Eigentlich klingt die Idee ganz simpel: Jeden Monat soll der Staat seinen Bürger*innen einen fixen Betrag aufs Konto überweisen. Einfach so. Ohne Gegenleistung, ohne Wenn und Aber. Doch so einfach ist es nicht. Wenn es um das Grundeinkommen geht, reden viele aneinander vorbei. Was geht schief in der Debatte ums Grundeinkommen? Ein Essay von Sebastian Fobbe.
2023
Level: leicht
Genauer hinhören: Was in der Debatte ums Grundeinkommen falsch läuft
Das Grundgesetz gibt uns Rechte von Natur aus, aber welche Rechte hat die Natur? Verleiht sie nur Rechte, hat aber selbst keine? Das kann nicht sein. Ein Essay von Diedrich Lange.
2023
Level: leicht
Der Natur Rechte verleihen: Wie tauschen wir, wenn aus Waren nicht-menschliche Personen werden?
In aufgeheizten Zeiten mit noch aufgeheizteren Debatten lohnt es sich manchmal, einen Schritt zurückzutreten, um die Dinge grundsätzlich zu betrachten und nüchtern zu analysieren. Wenn man das bei dem seit November andauernden Streit über die Haushaltspolitik der Bundesregierung tut, kommt man zu einigen spannenden Erkenntnissen, erklären Jonas Plattner und Chiara Rohlfs in der Agora42 Kolumne.
2024
Level: leicht
Gestärkte Schuldenbremse?
Dass die momentane Krise der Finanzmärkte auch eine Krise der Wirtschaftswissenschaften sei, liest man derzeit immer wieder. Der Marktliberalismus und seine Theorie der "effizienten Märkte" seien gescheitert, es gebe in der ökonomischen Ortho doxie kein Instrumentarium, um "wilde Märkte" zu verstehen die offenkundig Realität sind.
2011
Level: mittel
Instabilität und Kapitalismus
Drei Jahrzehnte nach ihrer sozialwissenschaftlichen Öffnung zeigt sich in der Betriebswirtschaftslehre ein bis zur Unübersichtlichkeit uneinheitliches Bild.
2004
Level: mittel
Perspektiven einer kulturwissenschaftlichen Theorie der Unternehmung
Angesichts der Umwelt- und Energiekrise wird diese Frage immer öfter mit »Ja« beantwortet. Immer mehr Menschen drosseln ihren Fleischkonsum und Plastikverbrauch oder ziehen Car-Sharing-Angebote dem eigenen Auto vor. Um den Energie- und Ressourcenverbrauch unserer Gesellschaft zu senken, muss diese Öko-Avantgarde jedoch in eine Massenbewegung transformiert werden.
2013
Level: leicht
Damit gutes Leben einfacher wird
Die Erwerbstätigen in Deutschland wollen heute weniger arbeiten als je zuvor. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung liegt die Wunscharbeitszeit bei 32,8 Stunden pro Woche. Dafür würden die Beschäftigten auch in Kauf nehmen, weniger zu verdienen. Neben diesen individuellen Gründen sprechen auch viele gesellschaftspolitische Faktoren für eine Arbeitszeitverkürzung, argumentiert Lina Andres.
2024
Level: leicht
Endlich reden wir wieder über Arbeitszeitverkürzung
Es wäre möglich, einen guten Lebensstandard für eine wachsende Bevölkerung mit einem sehr viel geringeren Ressourcenverbrauch zu erzielen. Dafür müssen allerdings Ungleichheiten deutlich reduziert werden – was alles andere als trivial ist. Ein Beitrag von Fridolin Krausmann.
2024
Level: leicht
Der Stoffwechsel der Gesellschaft
Um der ökologischen Krise zu begegnen, ohne jedoch notwendige systemische Veränderungen umzusetzen, schwenkt die Politik auf einen Weg ein, der sich schon jetzt als Einbahnstraße erweist: die Elektrifizierung der Automobilität. Ein Beitrag von Nina Schlosser.
2024
Level: leicht
Die Grüne Modernisierung des Carpitalismus
In diesem klug auf Fakten aufgebauten Buch zeigt Vandana Shiva, wie eine kleine Gruppe superreicher Einzelpersonen, Stiftungen und Investmentfirmen die Kontrolle über unsere Lebensmittelversorgung, unser Informationssystem, unser Gesundheitswesen und unsere Demokratien immer weiter ausbaut. Die Autorin macht sehr deutlich, dass unser Überleben von der Vielfalt unseres Saatgutes und dass unsere Demokratien von einer aufgeklärten Öffentlichkeit abhängen. Es ist ein sehr leidenschaftlicher, weiblicher wissenschaftlicher Diskurs, der eine globale Leserschaft verdient.
2021
Level: mittel
Eine Erde für alle! - Einssein versus das 1 %
This book offers the first systematic analysis of economic thought concerning war.
2020
Level: mittel
War in Economic Theories over Time
Photo by Alina Grubnyak on Unsplash Networks are ubiquitous in our modern society The World Wide Web that links us to and enables information flows with the rest of the world is the most visible example It is however only one of many networks within which we are situated Our …
Level: leicht
Networks
Vor allem in Zeiten des fundamentalen Umbruchs hat die Kaste der professionellen politischen „Nein“-Sager leichtes Spiel. Nur mit Sachargumenten dagegen zu halten, wird nicht ausreichen. Ein Beitrag von Uwe Schneidewind.
2024
Level: leicht
Nein-Sager im Überfluss?
Weder Staaten allein noch Unternehmen werden angesichts des Klimakollaps‘ die Daseinsvorsorge und Infrastruktur aufrechterhalten. Neben der Fiskalwende braucht es dafür vor allem die Legitimation der Gemeingut kultivierenden Zivilgesellschaft. Ein Beitrag von Paul Jerchel.
2024
Level: mittel
Commons-Public Partnerships als Booster für die Transformation?
Einst gehörte es zu den zentralen Aufgaben der Soziologie, die moderne Gesellschaft über die sozialen Voraussetzungen und Konsequenzen ihrer Krisenhaftigkeit aufzuklären. Diesem heute oft vernachlässigten Anliegen fühlen sich die Autoren dieses Bandes verpflichtet und stellen die Frage nach dem zeitdiagnostischen Potential soziologischer Analyse in den Mittelpunkt einer Debatte.
2009
Level: mittel
Soziologie, Kapitalismus, Kritik
Thinking in Systems, is a concise and crucial book offering insight for problem solving on scales ranging from the personal to the global. Edited by the Sustainability Institute's Diana Wright, this essential primer brings systems thinking out of the realm of computers and equations and into the tangible world, showing readers how to develop the systems-thinking skills that thought leaders across the globe consider critical for 21st-century life.
2015
Level: mittel
Thinking in Systems
Macroeconomics in Context: A European Perspective lays out the principles of macroeconomics in a manner that is thorough, up to date, and relevant to students. With a clear presentation of economic theory throughout, this latest addition to the bestselling "In Context" set of textbooks is written with a specific focus on European data, institutions, and historical events, offering engaging treatment of high-interest topics, including sustainability, Brexit, the euro crisis, and rising inequality. Policy issues are presented in context (historical, institutional, social, political, and ethical), and always with reference to human well-being.
2018
Level: mittel
Macroeconomics in Context
Die Erbschaftsteuer wurde einst geschaffen, um die Demokratie zu schützen. Doch in ihrer gegenwärtigen Form privilegiert sie Vermögende – und führt das Leistungsprinzip ad absurdum. Ein Beitrag von Martyna B. Linartas.
2024
Level: leicht
Vom Schwert der Demokratie zum hölzernen Kochlöffel
Der Fokus auf die Geldwirtschaft blendet zentrale Aspekte des menschlichen Zusammenlebens und der Zeitgerechtigkeit aus. Für eine fairere Gesellschaft braucht es eine Neuverteilung von Zeitressourcen. Ein Beitrag von Bernhard Emunds.
2024
Level: leicht
Zeitwirtschaft, Zeitwohlstand, Zeitkonflikte
This is the first intermediate microeconomics textbook to offer both a theoretical and real-world grounding in the subject. Relying on simple algebraic equations, and developed over years of classroom testing, it covers factually oriented models in addition to the neoclassical paradigm, and goes beyond theoretical analysis to consider practical realities.
1999
Level: mittel
Intermediate Microeconomics
Es geht um eine Ökonomik auf der Höhe der Zeit, die sich um Einsichten bemüht in die kulturellen Prägungen vermeintlich rationalen wirtschaftlichen Handelns, die den unhintergehbaren Bedingungen prinzipiell offener Zukunft, der Pluralität moderner Gesellschaften und der Heterogenität ihrer Akteure Rechnung trägt und gerade deshalb die Möglichkeiten praktizierter Verantwortung zu ihrem Gegenstand macht.
2016
Level: mittel
Ökonomie als Gemengelage kultureller Praktiken
Viele glauben: Die Wirtschaft funktioniert nach den Gesetzen der Logik. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Wirtschaft wird erschüttert von immer neuen Krisen, ihre Akteure – Notenbanker, Manager, Politiker – sind oft getrieben von Wahnvorstellungen und Persönlichkeitsstörungen.
2015
Level: leicht
Lilith und die Dämonen des Kapitals
The 2007–08 credit crisis and the long recession that followed brutally exposed the economic and social costs of financialization. Understanding what lay behind these events, the rise of “fictitious capital” and its opaque logic, is crucial to grasping the social and political conditions under which we live. Yet, for most people, the operations of the financial system remain shrouded in mystery.
2017
Level: mittel
Fictitious Capital
Warum sind wi beim Anblick eines köstlichen Desserts sofort bereit, unser eisernes Diätgelübde zu brechen? Wieso glauben wir, dass teure Medikamente besser wirken als preiswerte? Und weshalb tun wir uns oft so schwer, uns überhaupt zu entscheiden?
2008
Level: mittel
Denken hilft zwar, nützt aber nichts
Foreign exploitation of economic crises in the developing world has been a central claim of neoliberal critics. This important and recurring international theme is the subject of closer scrutiny in this new collection, where contributors offer competing interpretations of the interaction between international and domestic forces after crises.
2008
Level: mittel
Power and Politics after Financial Crises
The Invisible Hand offers a radical departure from the conventional wisdom of economists and economic historians, by showing that "factor markets" and the economies dominated by them - the market economies - are not modern, but have existed at various times in the past.
2016
Level: mittel
The Invisible Hand?
Durch Versiegelung, Übernutzung und Privatisierung wird Boden zur Ware degradiert. Um die Bewohnbarkeit des Planeten zu sichern, braucht es aber ein neues Verhältnis zum Boden: weg von Verwertungslogiken, hin zu generativen und verbindenden Beziehungen.
2025
Level: mittel
Die Transformationsdebatte muss wieder auf den Boden kommen – wortwörtlich
Vermögenssteuern werden häufig als Lösung für zu hohe Ungleichheit ins Spiel gebracht werden. Allerdings bleibt die Debatte oft vage – und droht, als populistischer Aktionismus oder als wirtschaftsliberale Anpassung zu enden. Ein Beitrag von Sebastian Thieme.
2025
Level: leicht
Warum die Debatte um Vermögensobergrenzen notwendig ist
Ziel dieser kritischen Einführung in die Volkswirtschaft ist es auf knappem Raum unterschiedliche Sichtweisen auf wirtschaftliche Zusammenhänge darzulegen und damit die Basis für ein differenziertes Verständnis von Ökonomie und wirtschaftspolitischen Debatten zu liefern In Zeiten einer integrierten Weltwirtschaft rascher Veränderungen und internationaler Krisen liegt es nahe Wirtschaft in ihrer internationalen …
2012
Level: mittel
Ökonomie der internationalen Entwicklung
Das alte Nachhaltigkeitskonzept hat ausgedient. Statt Weltrettungsrhetorik und moralischer Appelle braucht es realistische Lösungen, ökologische Leitplanken und Offenheit für gesellschaftlichen Wandel. Ein Beitrag von Fred Luks.
2026
Level: leicht
Der Abschied von der alten Nachhaltigkeit – und was er ökonomisch bedeuten könnte
Das kurze Video erklärt Begriffe und Messgrößen wie das BIP, den Gini-Koeffizient (Ungleichheit in der Bevölkerung), den HDI (inkludiert menschliche Entwicklung) und die Berechnung der Armutsgrenze. Außerdem wird zusammengefasst, wie wirtschaftliche Entwicklung Armut verringern kann und wie dabei eine wachsende Ungleichheit entsteht. Am Schluss wird allgemein die wirtschaftliche Entwicklung von Staaten und ihre Einteilung in Industrie-, Schwellen-, und Entwicklungsländer erläutert.
2010
Level: leicht
Die Karten der Weltwirtschaft
Basierend auf Ideen der neoklassischen Denkschule argumentieren viele Ökonomen, dass die Krisenländer nach der Einführung des Euro zu lange über ihren Verhältnissen gelebt und so die Eurokrise verursacht hätten. Ihre Sichtweise wird hier zusammengefasst.
2017
Level: leicht
Die neoklassische Interpretation der Eurokrise | bpb

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