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Ein neues Traktat von Papst Franziskus löst in marktliberalen Kreisen Furore aus. Die heftige Gegenkritik wirft die Frage nach der Beziehung zwischen der Theologie und der Ökonomik auf: Wieso fühlen sich Ökonom*innen überhaupt herausgefordert? Unsere Spurensuche führt zu den theologischen Anleihen im ökonomischen Denken – die Ethik der unsichtbaren Hand. Ein Essay von Max Hauser.
Level: leicht
Die Gespenster der Moralphilosophie
Unvollständiger Wettbewerb herrscht immer dann, wenn einzelne Anbieter ein gewisses Maß an Kontrolle über den Preis ihrer Produkte haben.
2019
Level: leicht
Unvollständiger Wettbewerb
This article by Rüdiger Bachmann et.al. discusses the economic effects of a potential cut-off of the German economy from Russian energy imports.
2022
Level: mittel
What if? The Economic Effects for Germany of a Stop of Energy Imports from Russia
Inflation ist eines der wichtigsten Themen der gegenwärtigen Wirtschaftsdebatten. Der Begriff wird jedoch sehr unterschiedlich verwendet. Lars Weisbrod zeigt, dass sich hinter dem Begriff "Inflation" zwei Typen von Inflation verbergen, die in öffentlichen Debatten oft verwechselt werden: Angebots- und Nachfrageinflation. Um diese beiden Konzepte auseinanderzuhalten, schlägt der Autor die Bezeichnungen Teuerung und Geldentwertung vor.
2022
Level: leicht
Warum man das Wort "Inflation" nicht mehr benutzen sollte... und was man stattdessen sagen könnte
Das Studium der Volkswirtschaftslehre bietet einen Einblick in den Maschinenraum derjenigen Wissenschaft, welche eigentlich die Funktionsweise unserer Wirtschaft untersuchen sollte. Leider bleibt es jedoch dabei: Die Student*in lernt wenig darüber, wie das Wirtschaften als komplexes Zusammenspiel verschiedener Beteiligter tatsächlich funktioniert oder funktionieren könnte. Ein Beitrag von Jörn Schirok.
Level: leicht
Schrauben mit dem Hammer einschlagen - Die VWL und ihr Methodenrepertoire
Stellen Sie sich vor, Sie treffen eine außerirdische Gestalt, ein quietsch-grünes Alien, rein zufällig natürlich, auf dem allmorgendlichen Weg zur Arbeit. Es schaut Sie stirnrunzelnd an und fragt: „Was ist die Erde? Was macht euren Planeten aus?“ Was würden Sie antworten? Wären Sie ehrlich? Ein Essay von Sarah Lange.
Level: leicht
Verantwortung als mitweltorientierte Sorge
Warum bleibt die Vielfalt des wirtschaftswissenschaftlichen Meinungsspektrums in der medialen Berichterstattung weitgehend unberücksichtigt? Warum kommen immer dieselben (oft fachlich orthodoxen) Stimmen zu Wort? Die Selektionslogik des Medienmarkts und der so genannte Nachrichtenwert tragen maßgeblich dazu bei. Ein Beitrag von Francis Rohr.
Level: leicht
Die Ökonomie der Massenmedien
The dominant view of inflation holds that it is macroeconomic in origin and must always be tackled with macroeconomic tightening. In contrast, we argue that the US COVID-19 inflation is predominantly a sellers’ inflation that derives from microeconomic origins, namely the ability of firms with market power to hike prices.
2023
Level: schwer
Sellers’ Inflation, Profits and Conflict: Why can Large Firms Hike Prices in an Emergency?
Privatisierungen in systemrelevanten Bereichen schreiten seit Jahren voran. Diese Auswirkung der als Finanzialisierung zusammengefassten Prozesse führt in der Praxis zu Problemen und geht noch über das hinaus, was im allgemeinen Sprachgebrauch oft als Neoliberal umschrieben wird.
2024
Level: leicht
Dividenden statt Investitionen
In dem Vortrag „Über die Notwendigkeit von Staatsschulden“ entwickelt Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker eine akademisch fundierte Begründung dafür, dass öffentliche Verschuldung keineswegs per se problematisch ist, sondern ein zentrales Instrument zur Stabilisierung wirtschaftlicher und sozialer Rahmenbedingungen darstellt.
2025
Level: leicht
Über die Notwendigkeit von Staatsschulden
Das Modell des homo oeconomicus erklärt in der Mainstream-Ökonomik das Verhalten des Individuums nach der Logik der Situation. Auch wenn Vertreter*innen des Konzepts betonen, dass es sich um eine wissenschaftliche Abstraktion handelt, fungiert der homo oeconomicus auf der gesellschaftlichen Makroebene jedoch als repräsentativer Akteur und stellt somit eine Reduktion des Menschen dar. Ein Essay von Elena Goschin.
Level: leicht
Gegen die Logik der Situation
Eigentlich klingt die Idee ganz simpel: Jeden Monat soll der Staat seinen Bürger*innen einen fixen Betrag aufs Konto überweisen. Einfach so. Ohne Gegenleistung, ohne Wenn und Aber. Doch so einfach ist es nicht. Wenn es um das Grundeinkommen geht, reden viele aneinander vorbei. Was geht schief in der Debatte ums Grundeinkommen? Ein Essay von Sebastian Fobbe.
2023
Level: leicht
Genauer hinhören: Was in der Debatte ums Grundeinkommen falsch läuft
Das Grundgesetz gibt uns Rechte von Natur aus, aber welche Rechte hat die Natur? Verleiht sie nur Rechte, hat aber selbst keine? Das kann nicht sein. Ein Essay von Diedrich Lange.
2023
Level: leicht
Der Natur Rechte verleihen: Wie tauschen wir, wenn aus Waren nicht-menschliche Personen werden?
Die Schuldenbremse destabilisiert das System. Sie bremst Investitionen in die öffentliche Daseinsvorsorge und bereitet damit den Boden für rechtsextreme Positionen. Die Kolumne „Gastwirtschaft“ in der Franksfurter Rundschau von Tung Doan.
2024
Level: leicht
Schuldenbremse einhalten? Die Demokratie ist gefährdet
Photo by Alina Grubnyak on Unsplash Networks are ubiquitous in our modern society The World Wide Web that links us to and enables information flows with the rest of the world is the most visible example It is however only one of many networks within which we are situated Our …
Level: leicht
Networks
In aufgeheizten Zeiten mit noch aufgeheizteren Debatten lohnt es sich manchmal, einen Schritt zurückzutreten, um die Dinge grundsätzlich zu betrachten und nüchtern zu analysieren. Wenn man das bei dem seit November andauernden Streit über die Haushaltspolitik der Bundesregierung tut, kommt man zu einigen spannenden Erkenntnissen, erklären Jonas Plattner und Chiara Rohlfs in der Agora42 Kolumne.
2024
Level: leicht
Gestärkte Schuldenbremse?
Die Erwerbstätigen in Deutschland wollen heute weniger arbeiten als je zuvor. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung liegt die Wunscharbeitszeit bei 32,8 Stunden pro Woche. Dafür würden die Beschäftigten auch in Kauf nehmen, weniger zu verdienen. Neben diesen individuellen Gründen sprechen auch viele gesellschaftspolitische Faktoren für eine Arbeitszeitverkürzung, argumentiert Lina Andres.
2024
Level: leicht
Endlich reden wir wieder über Arbeitszeitverkürzung
Es wäre möglich, einen guten Lebensstandard für eine wachsende Bevölkerung mit einem sehr viel geringeren Ressourcenverbrauch zu erzielen. Dafür müssen allerdings Ungleichheiten deutlich reduziert werden – was alles andere als trivial ist. Ein Beitrag von Fridolin Krausmann.
2024
Level: leicht
Der Stoffwechsel der Gesellschaft
Die Debatte um demokratische und ökologische Wirtschaftsplanung nimmt an Fahrt auf. Ein Essay von Samuel Decker, erschienen in der Frankfurter Rundschau.
2024
Level: leicht
Ökologisch und demokratisch
A short course introducing co-operative firms, in the context of the Candian economy where various forms of co-operative make up a significant sector of the economy. The course offers foundational knowledge about co-operatives, explaining what they are and how they operate.
Level: leicht
Coops 101
This course attempts to explain the role and the importance of the financial system in the global economy. Rather than separating off the financial world from the rest of the economy, financial equilibrium is studied as an extension of economic equilibrium. The course also gives a picture of the kind of thinking and analysis done by hedge funds.
2009
Level: leicht
Financial Theory
Um der ökologischen Krise zu begegnen, ohne jedoch notwendige systemische Veränderungen umzusetzen, schwenkt die Politik auf einen Weg ein, der sich schon jetzt als Einbahnstraße erweist: die Elektrifizierung der Automobilität. Ein Beitrag von Nina Schlosser.
2024
Level: leicht
Die Grüne Modernisierung des Carpitalismus
Natürlich sollen Ökonomen sich an politischen Debatten beteiligen, aber sie sollten sich auch der Grenzen ihrer Expertise bewusst sein, argumentiert Bjarne Duckert in der Kolumne „Gastwirtschaft“ der FR.
2025
Level: leicht
Gefährliche Hybris: Wenn Ökonomen plötzlich Atomwaffen fordern
This lecture offers a general and introductory overview of the theory of racial capitalism, focusing on the origins of racial capitalism and some of the debates it has generated.
2021
Level: leicht
Introduction to Racial Capitalism
Vor allem in Zeiten des fundamentalen Umbruchs hat die Kaste der professionellen politischen „Nein“-Sager leichtes Spiel. Nur mit Sachargumenten dagegen zu halten, wird nicht ausreichen. Ein Beitrag von Uwe Schneidewind.
2024
Level: leicht
Nein-Sager im Überfluss?
Weder Staaten allein noch Unternehmen werden angesichts des Klimakollaps‘ die Daseinsvorsorge und Infrastruktur aufrechterhalten. Neben der Fiskalwende braucht es dafür vor allem die Legitimation der Gemeingut kultivierenden Zivilgesellschaft. Ein Beitrag von Paul Jerchel.
2024
Level: mittel
Commons-Public Partnerships als Booster für die Transformation?
Steuern haben Geschichte geschrieben: als Auslöser von Revolutionen, Werkzeug sozialer Reformen und Symbol von Ungerechtigkeit. Können sie in Zeiten wachsender globaler Herausforderungen wieder zum Schlüssel für mehr Gerechtigkeit werden? Ein Beitrag von Marc Buggeln.
2024
Level: leicht
Wie es zur neoliberalen Wende in der Steuerpolitik kam – und was jetzt zu tun wäre
This is the first intermediate microeconomics textbook to offer both a theoretical and real-world grounding in the subject. Relying on simple algebraic equations, and developed over years of classroom testing, it covers factually oriented models in addition to the neoclassical paradigm, and goes beyond theoretical analysis to consider practical realities.
1999
Level: mittel
Intermediate Microeconomics
Der zentrale Stellenwert, den Wirtschaftswachstum in den Wirtschaftswissenschaften, aber auch in Medien, Politik und der Öffentlichkeit einnimmt, wird angesichts der massiven Überschreitung ökologischer Grenzen sowie des schwindenden Zusammenhangs von Wirtschaftswachstum und Lebensqualität zunehmend infrage gestellt.
2017
Level: mittel
Perspektiven einer Wirtschaft ohne Wachstum
In dem vorliegenden Buch wird die Entwicklung nach der Reformphase deutscher Universitäten in den 1960er und 1970er Jahren, die im Zuge der Studentenbewegung eine Pluralisierung der Ökonomik anstoßen wollte, aufgearbeitet und die Gründe für die Marginalisierung alternativer ökonomischer Theorien offengelegt.
2016
Level: mittel
Das Ende der Heterodoxie?
Warum beziehen Spitzensportler und Filmstars so hohe Gehälter? Warum sind Jobs in manchen Jahren schwer, in anderen Jahren wiederum leicht zu finden? Wieso öffnen Restaurants über Mittag, obwohl sie zu dieser Zeit nur wenige Gäste haben? Wie hoch sollten die Eintrittspreise für Museen sein? Weshalb sind Last-Minute-Reisen so günstig? Wieso findet man in München so schwer erschwingliche Wohnungen?
2008
Level: mittel
Grundzüge der Volkswirtschaftslehre
Die Erbschaftsteuer wurde einst geschaffen, um die Demokratie zu schützen. Doch in ihrer gegenwärtigen Form privilegiert sie Vermögende – und führt das Leistungsprinzip ad absurdum. Ein Beitrag von Martyna B. Linartas.
2024
Level: leicht
Vom Schwert der Demokratie zum hölzernen Kochlöffel

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